Kloster Benediktbeuern 1

R.I.P. Pater Otto Wansch. Danke für das beispielhafte Lebens- und Glaubenszeichen

Veröffentlicht am: 26. Februar 2019

Am Abend des Freitags, 22. Februar 2019 ist unser lieber Mitbruder Pater Dr. Otto Wansch SDB, Prof. em. der Katholischen Stiftungshochschule - München, Campus Benediktbeuern im 91. Lebensjahr, versehen mit den heiligen Sakramenten der Kirche, nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen. Gott, der Herr, möge ihn bei sich aufnehmen und ihm seinen langen Dienst für die Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos und die Hochschulen in Benediktbeuern reichlich vergelten. Das Requiem mit anschließender Beisetzung auf dem Salesianerfriedhof findet statt in der Basilika in Benediktbeuern am Freitag, 1. März 2019, 14 Uhr. Der Rosenkranz wird am Mittwoch, 27.2., 19.30 Uhr in der Hauskapelle, und am Donnerstag, 28.2., 18.15 Uhr in der Marienkirche gebetet.

Pater Reinhard Gesing, Provinzial der deutschen Salesianer, würdigt den jahrzehntelangen Einsatz von Pater Wansch in Benediktbeuern: „Er hat ganze Generationen von Mitbrüdern und Studenten in die Philosophie eingeführt und auch mehrere Amtsperioden lang als Vizepräsident die Benediktbeurer Abteilung der Katholischen Stiftungshochschule geleitet. So verdanken auch wir als deutsche Provinz ihm durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein beispielhaftes Lebens- und Glaubenszeugnis sehr viel.“

Der gebürtige Amstettner pflegte auch die österreichische Landsmannschaft in Benediktbeuern. Mehrere Mitbrüder aus seiner Heimatprovinz werden daher am Begräbnis ihres Mitbruders teilnehmen. Unter ihnen sind die beiden emeritierten Salesianerbischöfe Ludwig Schwarz und Alois Kothgasser.

Der philosophische Salesianer

1928 wurde Otto Wansch im niederösterreichischen Amstetten geboren. Seine ersten Gelübde als Salesianer legte er 1951 ab. Nach dem Theologiestudium in Turin und Rom empfing er 1960 die Priesterweihe.

Pater Wansch spezialisierte sich im Studienfach der Philosophie und erwarb die akademischen Grade eines Lizentiaten der Theologie und eines Doktors der Philosophie. Im Jahre 1966 begann er seine Tätigkeit an der Benediktbeurer Ordenshochschule. Von 1972 bis 1977 sowie von 1984 bis 1988 wirkte er als Vizepräsident der Stiftungsfachhochschule für Sozialwesen München, und war damit Leiter der Abteilung Benediktbeuern. und Benediktbeurer Abteilungsleiter der Fachhochschule. Sein großes Anliegen war, den Studierenden sowohl die Geisteswissenschaften als auch die Naturwissenschaften in ihren Grenzen und Möglichkeiten nahe zu bringen.

Der emeritierte Münchner Kardinal Friedrich Wetter verlieh Pater Wansch die Ehrenmedaille der kirchlichen Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“.

Vielfältige Begabungen

Die Emeritierung 1996 bedeutete für Pater Wansch noch keineswegs den Ruhestand. Bis 2004 leitete er das Benediktbeuern Institut für Salesianische Spiritualität in Benediktbeuern. Zu seinen Hauptaufgaben gehörte es, die Person und das Werk von Ordensgründer Don Bosco im deutschen Sprachraum besser bekannt zu machen.

Die Salesianer sagen dankbar: „Pater Wansch hat im Laufe seines Lebens seine vielfältigen Begabungen in bescheidener Weise in den Dienst der Gemeinschaft gestellt.“

Sophie Lauringer
Öffentlichkeitsarbeit
SDB Österreich

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Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos will mit einem umsetzungsrelevanten „Masterplan Kloster Benediktbeuern 2025 ff.“ zur langfristigen Sicherung und Stärkung des Standortes Kloster Benediktbeuern einen wesentlichen Schritt in die Zukunft gehen. Der von der Münchener MRK Consultants GmbH erarbeitete und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das EU-Förderprogramm LEADER fachlich und finanziell geförderte Masterplan wurde am Montag, 15. Juni 2015, in Benediktbeuern übergeben.

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