Kloster Benediktbeuern 1

Wiedersehen im Kloster - Ehemaligentreffen 2017

Veröffentlicht am: 03. Juni 2017

Auf dem Holzgang zwischen Konventbau und Speisesaal des Klosters Benediktbeuern wird es lebendig. Die über 200 geladenen Gäste trudeln ein zum Stehkaffee, manche stoßen freilich erst gegen Abend dazu – das allgemeine Ehemaligentreffen, das neunte seiner Art, am Samstag, den 27. Mai 2017, machte schon durch die hohe Zahl der Anwesenden die bleibende Verbundenheit von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden mit Kloster und Hochschulen deutlich.

Eine gemeinsame Stunde im Speisesaal des Klosters eröffnete P. Reinhard Gesing mit einer herzlichen Begrüßung. Informationen über neue Entwicklungen im Kloster und seinen Einrichtungen sowie in der Hausgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in den vergangenen zwei Jahren seit dem letzten Ehemaligentreffen standen dabei im Vordergrund: Auf den neuesten Stand ihrer jeweiligen Bereiche brachten neben dem scheidenden Klosterdirektor auch Prof. Dr. Luise Behringer, die Studiendekanin der Katholischen Stiftungsfachhochschule, und Franz Wasensteiner als Gesamtleiter von Aktionszentrum und Jugendherberge die Gäste. P. Schmid, der den meisten der Anwesenden aus ihrer Studienzeit gut im Gedächtnis ist, erzählte über seine aktuelle Arbeit im Archiv des Klosters und stellte dessen Bestände vor. P. Claudius Amann moderierte die Stunde und sorgte auch für die aktive Beteiligung der Gäste, wodurch sich zeigte, dass Studierende aus sieben Jahrzehnten (aus den 40er Jahren bis ins aktuelle Jahrzehnt) anwesend waren und die längste Anreise eine ehemalige Studierende aus Hamburg zu verzeichnen hatte.

Der herrliche Frühsommertag im Benediktbeuern prägte das sich anschließende Nachmittagsprogramm: Viele Ehemalige nützten die Stunden zu Spaziergängen im Freien, zum Kaffee im Außenbereich von Kloster-Café und Erlebniskräuterladen oder zu Führungen durch die Gärten des Zentrums für Umwelt und Kultur und das Naturlehrgebiet mit Rektor P. Karl Geißinger. Aber auch die Wahlangebote im Innenbereich wurden angenommen: Neben diversen Führungen durchs Kloster traf das Angebot von P. Claudius, über den Masterplan des Klosters zu informieren, auf besonders großen Zuspruch, was das große Interesse der Ehemaligen an der Zukunft des Klosters deutlich macht. Dr. Henning Reuter berichtete vor einem kleinere Publikum über seinen Aufenthalt in Sierra Leone bei Bruder Lothar Wagner und einige der Gäste ließen es sich nicht nehmen, einmal mehr mit P. Dr. Rodriguez eine Tai-Chi-Stunde zu absolvieren.

Rund 15 Personen kamen im Aktionszentrum „auf ein Glas Sekt“ und mehr zusammen. Exakt am 27. Mai jährte sich die offizielle Eröffnung der Jugendbildungsstätte Aktionszentrum zum 40. Mal, ein Grund zum Feiern. Das Team des Aktionszentrums unter der Leitung von Franz Wasensteiner informierte die Gäste – darunter als „frühester AZler“ Diakon Peter Kohlmann, der bereits vor der offiziellen Eröffnung als Praktikant im AZ tätig war – über Neuerungen in der Einrichtung des AZ. Außerdem wurde mit Fotos Rückschau auf den Bau der Jugendbildungsstätte, ihre Geschichte und die Menschen in ihr gehalten.

Nach der Vesper, der P. Claudius vorstand und die P. Josip Gregur zusammen mit seinem Chor vielseitig gestaltete, und einer „Guten Nacht“, in der sich P. Gesing sehr persönlich an die versammelten Ehemaligen richtete, servierte die Klosterküche – auch Gästehausleiter Jürgen König legte Hand an – das festliche Abendessen auf dem Holzgang vor dem Speisesaal, das die meisten aber natürlich im ehemaligen Bibliothekssaal zu sich nahmen. Ohne wirkliche Zäsur mündete das Abendessen in einen Begegnungsabend ein, bei dem an den Tischen viele Neuigkeiten ausgetauscht wurden und allenthalben die Wiedersehensfreude spürbar war. Besonders lange hielten es die diesmal proportional besonders stark vertretenen Studierenden des letzten Jahrzehnts aus, deren Gespräche auch durch musikalische Darbietungen aufgelockert wurden. P. Claudius hatte eine Gruppe (ehemaliger) Studierender der KSFH für den Begegnungsabend engagiert.

Dr. Jürgen Werlitz

 

Weitere Fotos sind auf Anfrage bei der Pressestelle des Klosters erhältlich.

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